1997 schloss er die Musikschule Nr. 3 in Donezk (heute Kunstschule Nr. 7) sowie die Sekundarschule Nr. 92 ab.
2001 nahm er am Festival „EcoArt“ teil und erhielt ein Diplom für die Beste meditative Komposition.
Im selben Jahr absolvierte er das Musikcollege Donezk (seit 2016 – Musikcollege Sergei Prokofjew) in der Violinklasse von Natalia Derbeneva und erwarb die Qualifikation Orchestermusiker.
2002, nach einem Jahr am Humanitären Institut Donezk (Studienrichtung Musikalische Erziehung), trat er in die Staatliche Musikakademie Donezk namens S. S. Prokofjew ein, um Komposition bei Professor Sergej Mamonov – Verdienter Künstler der Ukraine und Vorsitzender der Donezker Sektion des Komponistenverbandes der Ukraine – zu studieren.
2007 schloss er die Akademie mit Auszeichnung ab und erhielt die Qualifikation Komponist.
2008 wurde er Finalist des Zweiten Allrussischen Kompositionswettbewerbs zu Ehren Andrei Petrows in St. Petersburg unter dem Vorsitz von Alexei Rybnikow.
Im September 2009 nahm er am Jubiläumsfestival Kyiv Music Fest teil, bei dem die Uraufführung seines Werkes Illusions vom Ensemble für Neue Musik Quarta+ aufgeführt wurde.
Im Dezember 2009 wurde er Mitglied des Nationalen Komponistenverbandes der Ukraine.
2009 war er einer der Notenredakteure des Buches Musikfolklore des Donbass: Kalender- und Ritualgesänge aus Donezk und benachbarten Regionen von Elena Tjurikowa, Dozentin am Lehrstuhl für Musikgeschichte und Folklore der Staatlichen Musikakademie Donezk namens S. S. Prokofjew und promovierte Kunstwissenschaftlerin.
2012 beendete er sein Aufbaustudium (Assistentur-Studium) an der Musikakademie Donezk in der Kompositionsklasse von Professor Sergej Mamonov.
Im Mai 2013 nahm er am Ersten Internationalen Festival für zeitgenössische Kunst Donbass Modern Music Art teil, bei dem die ukrainische Premiere seiner sinfonischen Dichtung sAD vom Sinfonieorchester Donezk namens S. S. Prokofjew unter der Leitung von Alexander Dolinski aufgeführt wurde.
Im März 2021 wurde er Preisträger des Grand Music Art Internationalen Wettbewerbs mit seiner Komposition Bekenntnis für Sinfonieorchester und Chor.
Im April 2021 gewann er den Internationalen Wettbewerb Neue Melodien (St. Petersburg) mit einer Chorminiatur nach einem Text von Boris Pasternak.
Seine erste offiziell veröffentlichte Audioaufnahme auf führenden Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music, Spotify, Deezer, SberZvuk, YouTube Music und anderen war die elektronische Komposition Rad der Zeit, die im April 2021 komponiert und im Juni desselben Jahres veröffentlicht wurde.
Am 24. Februar 2023 nahm das Label Melodija zwei Kompositionen von Kirill Fandeev – Rad der Zeit und 2022 – in seine Playlist Atmosphärische Elektronik für Arbeit und Freizeit auf.
Mitte 2023 wurden seine zuvor auf Streaming-Diensten veröffentlichten Rocktitel offiziell auf der Plattform VK Music verfügbar.
Am 24. März 2023 fügte Melodija erneut Rad der Zeit und 2022 zu seiner Playlist Atmosphärische Elektronik für Arbeit und Freizeit hinzu.
Im August 2023 wurden zuvor veröffentlichte Audioaufnahmen ebenfalls offiziell auf VK Music verfügbar gemacht.
Zu seinen Werken zählen zahlreiche Kammerkompositionen, Chormusik, eine Symphonie (uraufgeführt am 12. Mai 2007 in Donezk in der Regionalphilharmonie S. S. Prokofjew vom Staatlichen Akademischen Sinfonieorchester Donezk unter Viktor Olejnik), die sinfonische Dichtung sAD (uraufgeführt am 14. September 2008 in St. Petersburg in der Staatlichen Akademischen Philharmonie D. D. Schostakowitsch vom Staatlichen Akademischen Sinfonieorchester St. Petersburg unter Alexander Titow) sowie elektronische Kompositionen (Rad der Zeit, Vorahnung, Jest, Mut u. a.).
Lehrer
Musikcollege:
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Natalia Jewgenjewna Derbeneva – Violine
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Alla Fjodorowna Doltschenko – Klavier
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Michail Arkadjewitsch Schuch – Arrangement, Komposition
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Wladimir Stetsenko – Komposition
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Georgi Sigezmundowitsch Belezki – Dirigieren
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Jelena Alexejewna Worobjowa – Solfeggio, Harmonie
Musikakademie:
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Sergej Alexejewitsch Mamonow – Komposition, Partiturspiel, Instrumentation, zeitgenössische Kompositionstechniken
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Tatjana Wladimirowna Filatowa – Harmonie
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Alexej Wiktorowitsch Skripnik – Solfeggio
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Witalij Gawrilowitsch Iwanchenko – Polyphonie
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Alexander Nikolajewitsch Rudjanski – Grundlagen der Chorkomposition
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Alexander Iwanowitsch Nekrassow – Instrumentation, Methodik des Solfeggio-Unterrichts
Kirill Fandeev über seine Lehrer
Über Sergej Mamonow: „Meine Erfolge in der Komposition sind eng mit dem enormen Einfluss des beruflichen Könnens dieses Mannes verbunden. Ein weiser Mentor, ein verlässlicher Freund und ein herausragender Lehrer. Meine Dankbarkeit ihm gegenüber ist grenzenlos.“
Über Michail Schuch: „Ich kann mit Sicherheit sagen, dass dieser Mann meine endgültige Berufswahl geprägt hat. Mit seinem Talent, seinen hohen menschlichen Qualitäten und seiner Meisterschaft inspirierte er mich, den Weg des Komponisten einzuschlagen, wofür ich ihm zutiefst dankbar bin.“